Herzlich willkommen


Wenn der Zonta Club Würzburg einmal im Jahr seine Benefizveranstaltung  organisiert, werden alle Kräfte gebündelt. Schließlich geht es um Projekte und Initiativen, die der Club seit langem und nachhaltig immer wieder unterstützt.

 

Beim letzten Konzert mit dem österreichischen Barockensemble La Gioconda in der Stephanskirche sind 17900 Euro erlöst worden. So hat die scheidende Zonta-Präsidentin Prof. Dr. Christina Kohlhauser-Vollmuth jetzt als letzte Amtshandlung einen besonders schönen Termin auf dem Zettel gehabt: Die Chefärztin der Kinderklinik am Mönchberg verteilte Spenden.

 

Mit 3000 Euro wird wieder der „Triple P-Elternkurs für allein erziehende Mütter mit Kindern in der Pubertät“ der Evangelischen Beratungsstelle für Erziehungs- Ehe und Lebensfragen unterstützt. 1500 Euro gehen an das Projekt „Eltern in Not - Professionelle Hilfe in der Krise“ der Kinderklinik am Mönchberg. Die Frauenhäuser der AWO und des Sozialdienst Katholischer Frauen in Würzburg erhalten je 2500 Euro. 3500 Euro fließen an die Erdbebenhilfe BAM im Iran.

 

Dies alles sind Projekte, die der Club im Sinne einer Kontinuität über mehrere Jahre unterstützt. „Wir wollen den Einrichtungen eine gewisse Planung und finanzielle Sicherheit ermöglichen“, sagen Christina Kohlhauser-Vollmuth und ihre Amtsnachfolgerin Birgit Röschert. Die neue Präsidentin leitet die Personalentwicklung und Arbeitsbeziehungen bei Warema.

 

Ein Teil des Restbetrags ist als Anschubfinanzierung für ein neues Projekt eingeplant. Auch die ZONTA International Foundation, die Frauen und Mädchen auf unterschiedlichste Weise fördert, wird berücksichtigt. Diese verschafft Mädchen und Frauen Zugang zu verschiedenen Bildungs- und Trainingsprogrammen, um hierdurch ein höheres Einkommen und damit größere wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen. Andere Projekte haben eine verbesserte und bezahlbare gesundheitliche Versorgung in unterentwickelten Gebieten zum Ziel oder unterstützen Frauen beim Wiederaufbau nach Kriegs-und Krisensituationen.

 

Aus dem Konzerterlös ist zudem der mit 2000 Euro dotierte Zonta-Preis finanziert worden, der alljährlich an eine hervorragende Nachwuchswissenschaftlerin der Universität Würzburg vergeben wird. Im März ist, wie berichtet, der Preis an die Mathematikerin Dr. Nicola Oswald gegangen.

 

Seit 32 Jahren schreibt die Service-Organisation für berufstätige Frauen in Würzburg Geschichte. Mit großem persönlichem Einsatz unterstützen die Mitglieder soziale Projekte nicht nur in der Stadt und haben sich zum Ziel gesetzt, Frauen in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld zu stärken und für ihre Rechte einzutreten.

 

Die neue Präsidentin Birgit Röschert wird unterstützt von den Vizepräsidentinnen  Uta Mapara, Mitglied der Geschäftsleitung des Krick Verlages, und Birgit Carl, Sonderpädagogin in der Tagesklinik des Diakonischen Werkes Würzburg. Neue Schriftführerin ist Gisela Kaiser vom Frauenbüro der Universität Würzburg. Polizeipräsidentin a.D. Liliane Matthes kümmert sich weiterhin in bewährter Weise um die Finanzen.

 

Zonta-Clubs gibt es in rund 70 Ländern. Weltweit zählt Zonta etwa 33 000 Mitglieder.